Das digitale Notizbuch von Günter Schmatzberger

Servus!

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Auf dieser Website findest du…

📝 meinen Daily Blog in Form eines Lerntagebuches. Ich blogge hier täglich über das, was ich in meiner Arbeit als Gründungsberater und Hochschullehrer lerne. Und das ist nicht wenig.

📙 an die 400 Buch-, Vortrags- und Podcast-Notizen, die ich im Laufe der Jahre erstellt habe. Und es werden immer mehr!

🪴meinen Digitalen Garten mit meinen Podcasts, meinen Büchern, meinen Listen und meinen Newsletter. Ständig wächst was Neues nach.

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Viel Freude und Inspiration auf meiner Website!

Günter

Die Latte liegt am Boden

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Wenn man sich aktuell im Bildungs- und Beratungsmarkt umschaut, dann hört man immer wieder, wie gesättigt der Markt ist, wie viele bereits das Gleiche machen, wie schwierig es geworden ist, überhaupt noch aufzufallen. Der Markt sei brutal kompetitiv. Man müsse sich differenzieren, eine Nische finden, die Personal Brand aufbauen.

Das mag alles so sein. Aber: Wogegen genau willst du dich differenzieren?

Gegen die Freelancer, die nicht zurückschreiben? Gegen die Unternehmen, bei denen man drei Mal nachfragen muss, bevor überhaupt ein Angebot kommt? Gegen die Dienstleister:innen, die mitten im Projekt lieber ein neues Projekt anfangen, sobald es ein bisschen mühsam wird?

Ja, der Markt ist umkämpft. Aber die meisten Solopreneure schlagen sich selbst.

Schlechte Prognosen

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In meinen vielen Jahren als Gründungsberater habe ich gelernt, dass ich schlecht darin bin vorherzusagen, wer als Gründer:in erfolgreich sein wird.

Jemand kommt in die Beratung, perfekter Businessplan, klare Zielgruppe, gefragte Angebote. Ich denke mir: “Leiwand! Das hat alles Hand und Fuß. Das wird Erfolg haben!.” Und dann plötzlich stockt es irgendwo am Weg, weil sich Sorgen und Zweifel bei dieser Person einschleichen. Während gleichzeitig jemand anderes – auf dem Papier viel weniger vielversprechend – einfach loslegt und einen Lauf hat.

Ali Abdaal beschreibt dasselbe Muster in seiner Lifestyle Business Academy. Die “besten” Bewerber:innen (nach klassischen Kriterien) performen nicht automatisch am besten. Manche tun sich trotz vermeintlich perfekter Ausgangslage schwer. Andere überraschen, obwohl anfangs wenig für sie sprach.

Das ist das Frustrierende in der Gründungsberatung: Du kannst Grundlagen vermitteln, Märkte analysieren, Geschäftsmodelle durchrechnen. Aber du kannst nicht vorhersagen, wer tatsächlich ins Tun kommt und Erfolg haben wird.

Die wichtigste Qualität von Gründer:innen – Handeln trotz Unsicherheit – zeigt sich erst im Prozess, nicht auf dem Papier.

Fragen der Gerechtigkeit

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Der Obmann der Fachgruppe “Unternehmensberatung und IT” der Wirtschaftskammer NÖ, Mathias Past, hat sich im Magazin “Wirtschaft in NÖ” unlängst Gedanken gemacht, was “Fragen der Gerechtigkeit für die Leistungsträger dieses Landes” angeht.

Ganz konkret geht es ihm um das Pensionssystem. Er meint: “Pensionszahlungen stellen eine Versicherungsleistung dar. Wer mehr einzahlt, soll mehr herausbekommen.” Bei der derzeitigen Entwicklung des Pensionssystems sieht er “Leistungsträger klar benachteiligt” und fürchtet, dass die Gesellschaft “von einer Leistungsgesellschaft in eine Anspruchsgesellschaft abzudriften” droht.

Herrn Pasts Gedankengänge sind aus seiner Sicht nachvollziehbar. Sie entspringen einem neoliberalen Weltbild, das in der WKO bzw. dem dort dominierenden ÖVP-nahen Wirtschaftsbund weit verbreitet ist: Wer viel leistet, soll auch viel (“gerecht”) zurückbekommen.

Diese Sichtweise hat aber einen Denkfehler eingebaut. Sie unterstellt, dass Leistung immer gerecht bezahlt wird. Oder, anders formuliert: Dass hohes Einkommen gleichbedeutend mit hoher Leistung ist.

Das stimmt aber nicht. Es gibt in unserer Gesellschaft keine Gerechtigkeit beim Einkommen. Sehr wertvolle und anstrengende Tätigkeiten werden schlecht bezahlt (Stichwort: Elementarpädagog:innen, Pfleger:innen), während Menschen mit unklaren gesellschaftlichen Beiträgen über ein sehr hohes (Lohn-)Einkommen verfügen (Stichwort: Investment-Banker, WKO-Präsident:innen).

Die Elementarpädagogin leistet Großartiges, sie wird aber trotzdem nicht viel aus dem Pensionssystem herausbekommen. Weil eben am Arbeitsmarkt keine “gerechten” Löhne bezahlt werden. Da kann sie “leisten”, was sie will.

Dieses Detail wird bei solchen Leistungs- und Gerechtigkeits-Diskussionen leider oft (bewusst?) übersehen.

Und das regt mich jedes Mal auf. Nichts für ungut, Herr Past.

Am falschen Dampfer

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Der VKI hat unlängst eine spannende Studie zur Nachhaltigkeit veröffentlich. Darin findet sich folgende Grafik:

Sie zeigt die Einschätzung der Österreicher:innen, welche Konsumbereiche den größten Einfluss haben auf Nachhaltigkeit, Klimaschutz etc. Daneben sieht man die Einschätzung von Expertinnen, welche tatsächlich die größten Hebel wären.

Kurz gefasst: Die Österreicher:innen denken, wenn sie brav Müll trennen, dann leisten sie einen großen Beitrag zur Nachhaltigkeit. Die Expert:innen sagen hingegen: Liebe Österreicher:innen, ihr müsstet euch zuerst mal vollkommen anders ernähren und dann euer Reiseverhalten umstellen, wenn ihr wirklich was zur Nachhaltigkeit beitragen möchtet.

Wenn du zum Frühstück, zu Mittag und zum Abendessen Fleisch isst, kannst du das auch nicht damit ausgleichen, dass du brav Papier und Plastik von der Schinkenverpackung auseinanderkletzelst.

Dein Fokus liegt auf der vollkommen falschen Sache – aber du glaubst, du tust das Richtige.

Ein folgenschwerer Irrtum, den ich als Gründungsberater, aber auch in meinem eigenen Solo-Business nur allzu gut kenne.

Der Raum dazwischen

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Zwischen dem Solopreneur, der du jetzt bist, und dem, der du werden willst, liegt kein gerader Plan, sondern ein “liminaler Raum” – ein Zwischenbereich, in dem du spielen kannst.

Spielen bedeutet hier nicht Spaß haben. Es bedeutet, die Welt so zu modellieren, wie sie dir und deinem Solo-Business entgegen kommt. Pretend play – ernsthaftes Vorspielen einer Zukunft, die noch nicht ganz da ist.

Wer diesen Spiel-Raum überspringt und direkt zum Ziel will, vergisst auf das Wichtigste. Das Spielen im liminalen Raum ist keine Zeitverschwendung, sondern der Ort, an dem echte Transformation passiert.

Was spielst du gerade?

[Danke John Vervaeke für diesen Gedanken]

Ein ganz normales Leben

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Alain de Botton sagt: Der Wunsch, bekannt und berühmt zu sein, ist eigentlich kein gutes Zeichen. 

Es ist für ihn ein Zeichen, dass man keine besonders gute Kindheit hatte. Eine glückliche Kindheit würde seiner Meinung nach nämlich dazu führen, dass man als Erwachsene:r nichts Besonderes mehr sein will, weil man die voll auf sich konzentrierte Aufmerksamkeit in seiner Kindheit (als Baby, als Kleinkind) „abgefrühstückt“ hat. 

Nichts Besonderes sein zu wollen, mit einem „ganz normalen Leben“ zufrieden zu sein — das ist eine sehr schwierige Aufgabe. Und es ist definitiv nicht en vogue in unserer Aufmerksamkeitsökonomie.

Aber möglicherweise ist es genau das, was wir uns in der Tiefe unseres Herzens eigentlich wünschen.

Hohe Erwartungen

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Du stellst ein Angebot auf die Website und wartest auf die Anmeldungen. Du sagst ein paar Leuten Bescheid und hoffst auf Weiterempfehlungen. Du suchst nach jemandem mit 20.000 Followern, der den Link zu deinem Angebot an seine Liste schicken soll – und erwartest dir davon ein Dutzend Kunden.

Aber so funktioniert es nicht.

Bei uns Solopreneuren ist die Erwartungshaltung oft viel zu hoch. Wir überschätzen systematisch, was einzelne Maßnahmen bringen.

Die Realität ist nüchterner: Je mehr du investierst, desto mehr bekommst du. Aber nicht sofort, sondern mit der Zeit. Es gibt keine Abkürzungen. Nur aktiven, kontinuierlichen Einsatz. Geduldiges Aufbauen. Wieder und wieder präsent sein.

Das ist für viele Solo-Selbständige ernüchternd. Es kann aber auch befreiend sein. Denn wenn du die Erwartungen runterschraubst, kannst du endlich anfangen, kontinuierlich und strukturiert zu arbeiten – statt auf den großen Durchbruch zu warten.

Die unsichtbare Gehaltsformel

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Im Kapitalismus werden jene Berufe am besten bezahlt, die am meisten Profit für andere erwirtschaften.

Für mich war das unlängst ein Aha-Erlebnis. Nicht weil ich’s nicht gewusst hätte, sondern weil diese Formulierung aus dem Podcast “Wohlstand für alle” so präzise trifft, wie unser kapitalistisches Wirtschaftssystem tickt.

Als Pfleger:in, Lehrer:in oder Hortpädagog:in arbeitest du in Branchen, in denen du von der Profitmaximierung strukturell ausgenommen bist. Du leistest gesellschaftlich wertvollen Beitrag, bist “systemrelevant”, aber deine Aufgabe ist es nicht, zum Gewinn der Organisation, für die du arbeitest, beizutragen.

Aber: Dass du in deinem Job von Umsatzdruck und Gewinnmaximierung konsequent befreit bist, bezahlst du mit deinem Einkommen.

Verlockend

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Es tut manchmal weh, sich das als Lehrender einzugestehen, aber: Wir können niemanden zum Lernen bringen.

Alle didaktischen Impulse funktionieren nur, wenn der andere bereits offen für “den Stoff” ist. Barbara Messer bringt es auf den Punkt: Wir können nicht motivieren, aber wir können locken.

Locken bedeutet: Ich mache etwas so attraktiv für mich selbst, dass du Lust bekommst, dabei zu sein. Wenn ich selbst Lust auf meine eigene Lektion habe, wirkt das wie ein starker Magnet.

Das gilt für die Hochschullehre, für die Gründungsberatung, für jede Form von Wissenstransfer. Menschen spüren den Unterschied. Sie spüren, ob jemand wirklich Freude hat oder nur seinen Job macht.

Und sie folgen der Energie, nicht den Argumenten.

12 Jahre selbständig

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Dieser Tage ist mein Gewerbeschein 12 Jahre alt geworden. And what a ride it’s been!

Mein Solo-Business schaut inzwischen vollkommen anders aus als das, womit ich vor zwölf Jahren losgestartet bin. Ich würde sogar sagen: Es ist kaum wiederzuerkennen.

Und trotzdem: Mit jeder Veränderung ist meine Selbständigkeit ein bisschen leiwander geworden, weil es immer ein Stück besser mir entsprochen hat. Allerdings nicht immer sofort und nicht immer schmerzfrei, muss ich auch dazu sagen.

Zwölf Jahre Selbständigkeit bedeuten auch zwölf spannende Jahre auf dem Weg zu mir selbst – zu dem, was ich besonders gut kann und zu den Menschen, denen ich damit helfen kann.

Und ich bin noch längst nicht angekommen. Das Abenteuer geht weiter. Auf das nächste Dutzend Business-Jahre!

Das nahende Ende

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Mein Freund Martin hat mir unlängst eine spannende Frage gestellt: Was würdest du morgen machen, wenn du erfährst, dass du nur noch ein Jahr zu leben hast?

Zusatzfrage von mir: Würdest du dein Solo-Business weiterführen, oder würdest du deine Arbeit sofort einstellen?

Prüfungs-Stress

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Es kommt immer vor, dass jemand in der Prüfungssituation auf der Leitung steht. Ist so, war immer so, wird immer so sein.

Kannste nix machen.

Musste aushalten als Lehrer.

Fußspuren

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Ich unterrichte BWL, aber ich sage meinen Studierenden immer: Unternehmen sind von Menschen für Menschen gemacht.

Die Zahlen sind nur die Fußspuren ihrer Entscheidungen.

Neue Rollen für Experten

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KI zwingt alle Solo-Selbständigen mit einem “Experten-Business” dazu, ihre bisherige Rolle (und in weiterer Folge ihr Angebot) zu hinterfragen.

In welche Richtung es gehen könnte, leuchten Ehrenfried und Brigitte Conta Gromberg in einem lesenswerten Artikel aus.

Ein Gedanke daraus: Fixiere dich nicht darauf, „ein Berater“ oder „ein Coach“ zu sein, sondern arbeite innerlich mit einer flexibleren Rolle: Ich bin Expertin / Experte für den offenen Bedarf meiner Kunden.

Unseren Kund:innen war es bisher schon ziemlich wurscht, als was wir uns bezeichnen, solange wir ihnen helfen können. Und mit KI lösen sich die antiquierten Kategorisierungen und Zuständigkeiten endgültig auf.

Denke über die Grenzen deines Gewerbescheins hinaus. Die KI tut es auch.

Die Macht des Benennens

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Seth Godin sagt: When you name an idea, you earn power over how you will engage with it. 

Wer seiner Idee einen Namen gibt, definiert den Diskurs darüber. Seth Godin hat mit “Permission Marketing” nicht einfach einen Begriff beschrieben. Er hat sich damit die Deutungshoheit über eine ganze Denkrichtung gesichert. Und jede:r, der oder die über diese Art des Marketings spricht, kommt an seinem Begriff nicht vorbei.

Unbenannte Ideen verschwimmen. Sie werden von anderen definiert, umgedeutet, mitunter sogar vereinnahmt. Benannte Ideen hingegen bleiben bei dir. Sie sind greifbar, zitierfähig, verteidigungsfähig. Du bestimmst, was sie bedeuten und was nicht. Du kontrollierst die Konversation darüber.

Viele Solopreneure denken, ihre Arbeit würde für sich sprechen. Aber: Wer seine Ideen nicht benennt, überlässt anderen die Definitionsmacht.

Das ist keine Bescheidenheit, das ist eine verpasste Chance.

Rechenschaftspflicht

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Unlängst ist mir klargeworden: Ich habe gegenüber meinen Studierenden eine Rechenschaftspflicht.

Ich bin nämlich nicht nur Wissensvermittler, sondern auch Kulturstifter. Ich präge, wie meine Studierenden später arbeiten, denken und handeln werden. Was und wie ich lehre, wirkt über die Lehrveranstaltung hinaus.

Das bedeutet auch: Meine Studierenden haben Anspruch auf professionelle Betreuung. Gute Anleitung in den wissenschaftlichen und fachlichen Methoden. Erreichbarkeit. Faire Behandlung und Bewertung.

Das ist kein Service, den ich anbiete, weil ich nett bin. Das ist ein ethischer Auftrag an meine Rolle als Hochschullehrender. Denn: Wenn ich von meinen Studierenden redliche Arbeit erwarte, muss ich selbst auch redlich arbeiten.

Integrität kann man nicht lehren, nur vorleben.

Die Lehrer der Lehrer

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Es ist nicht wurscht, von wem man sich was sagen lässt.

Sag mir, wer deine Lehrer sind, und ich sage dir, in welche Richtung du dich entwickeln wirst. 

Drum prüfe auch bei den Lehrer:innen und Berater:innen, auf die du hörst, wer deren Lehrer:innen eigentlich sind.

Findest du die Vorbilder deiner Lehrer:innen auch leiwand? Dann bist du richtig. Wenn nicht, dann…

Denk-Arbeit

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„Denken fühlt sich an wie Nichtstun”, sagt Gabriele Fischer in einem spannenden Gespräch mit Wolf Lotter.

Und weiter: „Ich glaube, wir sind es einfach nicht gewohnt, dass Denken als vollwertige Arbeit anerkannt wird. Wenn du zu Hause auf dem Sofa sitzt und an die Decke starrst, sieht das für deine Familie, für deinen Partner und vor allem für dich selbst nicht nach Arbeit aus.“

Und so meldet sich „das schlechte Gewissen des Freiberuflers“ (Wolf Lotter): Man könnte nachdenken (oder einfach nichts tun), aber man „traut“ sich nicht.

Wie gut ich das kenne…

Kein Platz für neue Ideen

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Unlängst sprach Peter Cornelius darüber, wie das so ist mit der Kreativität beim Songwriting:

„Mit Einfällen ist es so, meiner Meinung nach, dass die Landebahn immer frei sein muss. Und wenn der Einfall kommt und sieht, die Landebahn ist besetzt, dann zieht er sich entweder wieder zurück, oder er zieht weiter und landet woanders.“

Die Landebahn ist seiner Ansicht nach dann frei, „wenn ich von selber wieder die Lust verspüre, kreativ was in die Welt zu setzen.“

Meine Landebahn dürfte gerade nicht frei sein, wie es scheint.

Umkehren

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Unlängst habe ich in brand eins ein Interview mit einem Experten für Rettungsaktionen gelesen.

Robert Koester kennt sich aus mit Leuten, die sich verlaufen. Seine wichtigste Erkenntnis: Die meisten hassen das Umkehren. Aber es ist die beste Methode – einfach so lange denselben Weg zurückgehen, bis man an eine Stelle kommt, an der man sich wieder zurechtfindet. Selbst wenn das der Startpunkt sein sollte. Das ist besser, als in der Wildnis verloren zu gehen.

Das gilt auch fürs Business. Du bist drei Jahre unterwegs, hast X ausprobiert, dann Y, dann eine Kombination aus beidem. Irgendwann merkst du: Ich weiß nicht mehr, wo ich bin. Die Zahlen passen nicht, die Kund:innen verstehen nicht, was du machst, du selbst verstehst es auch nicht mehr so genau. Aber zurück? Zurück auf null, nach drei Jahren?

Die Vorstellung ist unerträglich. Also gehst du weiter. Noch ein Angebot, noch eine Nische, noch ein Versuchsballon. Tiefer hinein in die Wildnis.

Aber: Umkehren ist keine Niederlage. Umkehren ist der sicherste Weg zur Neu-Orientierung.

Lieber zurück zum Start als verloren in der Wildnis – auch nach drei Jahren.